Kritische Beobachter äußern sich häufig pessimistisch über gesellschaftliche Zukunftsaussichten. Und es stellt sich die Frage: Wie kommt es, dass wir auf allzu vielen Gebieten mit kaum lösbaren Problemen konfrontiert werden? Eine Antwort darauf ist: Es mangelt an Integraler Kompetenz.
Viele Verantwortliche, vermutlich ihre Mehrzahl, denken vernünftig und handeln praktisch. Doch das reicht nicht aus, um Gegenwart und Zukunft kreativ zu gestalten. Dazu braucht es auch emotionale Fähigkeiten, die das Denken und Handeln ganzheitlich und menschlich machen.
Alle drei Fähigkeiten zusammen, die mentalen, praktischen und emotionalen bilden die Integrale Kompetenz. Sie wirken synergetisch, befruchten sich gegenseitig. Überall dort, wo heute wertvolles Neues entsteht, Initiativen, die erfreulich und hoffnungsvoll sind, ist Integrale Kompetenz beteiligt.
Die Integrierte Lösungsorientierte Psychologie (ILP) ist Ausdruck der Integralen Kompetenz. Sie bezieht alle wesentlichen Lebensthemen und Persönlichkeitsanteile ein. Sie arbeitet ganzheitlich und dadurch besonders wirksam.
ILP ist, wie andere, ein Verfahren der dritten Generation (seit 1980). Sie werden als systemisch, lösungs- und ressourcenorientiert bezeichnet. Bei uns kommt noch prozessorientiertes Wissen dazu, wie Leben und Psyche ‚funktionieren‘.
Dieses Wissen ermöglicht, wirksame Interventionen in ihrem Ablauf zu organisieren. Das gibt Sicherheit im handwerklichen Können und erlaubt dem Therapeut oder Coach, sich auf die Klienten einzustellen und dabei auf seine Intuition zu hören.
Therapie und Coaching haben die Aufgabe, die ursprünglichen und natürlichen Prozesse wieder in Gang zu bringen. Dann entstehen wie von selbst Lösungen oder Gesundheit. Das ist eines der Geheimnisse, warum die neuen Verfahren vergleichsweise rasch und mühelos zu Erfolgen führen.
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